Schneiden von Aufnahmen des TF7700

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Ein TopfWiki-Tutorial, weitere siehe unter Tutorial


Der TF7700 hat keine interne Schnittfunktion um zum Beispiel Werbeunterbrechungen oder Vor- und Nachläufe zu entfernen. Es ist aber möglich die Aufnahmen am PC zu bearbeiten und auf die Festplatte des TF7700 zurückzuspielen. Nachfolgend sind getestete Möglichkeiten zum schneiden beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Benötigt werden

  • ein PC/Laptop
  • ProjectX (http://www.chip.de/downloads/ProjectX_15629057.html) zum schneiden und zusammenfügen der Aufnahmeteile
  • RecToTs (http://w1.131.telia.com/~u13125598/utils/) um eine TF7700 konforme Datenstruktur zu erstellen
  • eine LAN-Verbindung (http://topfield.abock.de/wiki/index.php/Netzwerk-Anschluss_TF_7700_HDPVR) bzw. einen mit dem TF7700 funktionierenden USB-Stick oder USB-Festplatte
  • evtl. mpeg2Schnitt (bei der aufwändigeren Variante)

Einfache Variante

  • Die Aufnahme, die bearbeitet werden soll, per LAN oder USB auf den PC/das USB-Medium kopieren.
Tipp: Der TF7700 verwendet ein Topfield spezifisches Format um die Aufnahmen zu speichern. Aufnahmen werden in max. 1,5 GByte große Stücke zerlegt und einige Steuerdateien erzeugt. Die eigentlichen Filmstücke (Bild und Ton) werden mit .rec (1. Teil) und dann fortlaufend mit 001, 002, 003, ...., 00x gekennzeichnet. Die Steuerdateien haben die Endungen .add und .idx. Sie enthalten die notwendigen Informationen, mit denen ein Film auf dem Topf abspielbar ist. Um den eigentlichen Film zu bearbeiten reicht es aus, nur die Dateien mit der Endung .rec, .001, .002, ...00x zu kopieren. Das geht z.B. mit TopfieldGUI bzw. per FTP (ab Firmware .29)
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  • Alle Teile der Aufnahme in ProjectX laden (File/Add).
  • Die Schnittpunkte in ProjectX setzen.
  • Schneiden: mit den roten + in ProjectX die Schnittpunkte setzen Schnittpunkt, - nimmt den letzten Schnittpunkt wieder weg (Anleitung zum schneiden mit ProjectX hier (http://tuxboxmeetsmac.de/cutten.php))
  • Unten in ProjectX den Ausgabepfad einstellen
  • Die Teile von ProjectX in eine einzige .ts Datei umwandeln lassen (im Prozessfenster "to .ts" auswählen)
  • Die .ts Datei mit RecToTS und dem Parameter /7 in eine TF 7700 konforme Struktur wandeln
  • Alle von RecToTS erzeugten Dateien zurück auf die Platte des TF7700 kopieren (LAN oder USB).

Das längste an dem Verfahren ist das Kopieren der Aufnahme vom TF7700 und zurückspielen. Die .ts Wandlung und das Konvertieren in die Dateistruktur dauert selbst auf älteren PCs nur einige Minuten.

aufwändigere Variante

Manchmal kann man bei Aufnahmen, die nach der einfachen Variante bearbeitet wurden, mit den Sprungtasten des TF7700 nicht über die Schnittpunkte springen. Vorspulen bzw. Navigation über den Fortschrittsbalken geht aber meistens.

Wenn man die Aufnahmen etwas aufwändiger bearbeitet, wird das Problem mit den Sprüngen vermieden. Die Bearbeitungsschritte sind dann:

  • mit ProjextX nach .ts wandeln
  • mit Mpeg2Schnitt schneiden und demuxen
  • mit Mplex muxen
  • mit ProjectX nach .ts wandeln
  • mit RecToTS ins Topf-Format

alternative Varianten

Man kan die einzelnen Teile der Aufnahme auch zunächst in eine einzige Datei zusammenführen (z.B. mit dem Tool A.F.Merge oder mit dem Dos-Befehlt "copy /b teil_1+teil_2+teil_3 Zielfile" (also z.B. film.rec+film001+film003 film.ts) und dann mit anderen Werkzeugen als ProjectX bearbeiten.

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